HALO

Wie sich Eiswolken und Kondensstreifen auf das Klima auswirken

Natürliche Eiswolken erwärmen die Arktis. Nun will man herausfinden, ob das auch auf künstliche Kondensstreifen-Zirren zutrifft

Klimaforscher wollen mit Messflügen die Auswirkung von Eiswolken auf die Erderwärmung untersuchen. Dazu nehmen sie im Rahmen der Mission CIRRUS-HL (CIRRUS in High Latitudes) sowohl die Kondensstreifen von Flugzeugen in den Blick als auch die natürlichen Eiswolken in der Arktis. Mit dem Forschungsflugzeug HALO, eine Gulfstream G550 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind rund Flüge von Mitteleuropa bis zur Arktis geplant, wie die Universität Leipzig berichtet.

Eiswolken können sich nach Angaben der Forscher zweifach auswirken: Sie können einerseits Sonnenstrahlen in den Weltraum reflektieren – was einen kühlenden Effekt hat – und andererseits die Wärmestrahlung der Erde in der Atmosphäre halten – was wärmenden Einfluss hat. Diese Wirkungen können sowohl die natürlichen Eiswolken entfalten als auch die sogenannten Kondensstreifen-Zirren. Letztere trügen sogar mehr zur Erderwärmung durch den Luftverkehr bei als dessen Kohlendioxid-Ausstoß.

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